Sie müssen nicht erst krank werden, um etwas zu verändern.

Präventionsberatung hilft, bevor aus Warnzeichen größere Probleme werden.

Vielleicht kennen Sie das:

Der Rücken meldet sich immer häufiger.
Die Kopfschmerzen kommen inzwischen regelmäßig.
Sie schlafen ausreichend – und fühlen sich trotzdem ständig müde.

Sie wissen, dass Sie etwas tun sollten. Aber was?

Mehr Bewegung? Krafttraining? Physiotherapie? Massage? Yoga? Entspannung? Oder ist es am Ende doch der Stress?

Von der klassischen Medizin über traditionelle Heilverfahren bis hin zu modernen Gesundheitsangeboten – der Dschungel der Möglichkeiten ist kaum noch zu überblicken. Doch welche Maßnahme ist wirklich die richtige? Denn jeder Versuch kostet Sie Zeit, Energie und meist auch Geld.

Das Internet bietet unzählige Antworten. Doch welche davon passt zu Ihrer persönlichen Situation? Und wissen Sie überhaupt, welche Fragen Sie stellen müssten, um die passende Antwort zu finden?

Beschwerden verstehen statt nur Symptome behandeln

Beschwerden sind Symptome – doch sie verraten uns nicht immer, wo die eigentliche Ursache liegt. Unser Körper ist ein komplexes Zusammenspiel aus Muskeln, Faszien, Gelenken, Organen, Nerven und Blutgefäßen. Alles ist auf vielfältige Weise miteinander verbunden und beeinflusst sich gegenseitig.

So können sich Fehlfunktionen gegenseitig verstärken oder ganze Ketten von Beschwerden entstehen. Manche Symptome sind sehr belastend, andere bleiben lange Zeit unbemerkt. Die eigentliche Ursache kann an einer ganz anderen Stelle liegen als dort, wo wir die Beschwerden wahrnehmen.

Auch unser soziales und berufliches Umfeld beeinflusst unser Wohlbefinden. Gleichzeitig wirkt sich unser Befinden auf unser Umfeld aus. Geht es uns nicht gut, kann das Reaktionen hervorrufen, die bei uns wiederum zusätzlichen Stress verursachen.

Schmerzen und Funktionseinschränkungen können zudem psychisch belasten. Umgekehrt kann psychischer Stress körperliche Symptome verstärken – ein Kreislauf, den es zu durchbrechen gilt.

Genau hier setzt meine Präventionsberatung an.

Gemeinsam betrachten wir nicht nur Ihre Beschwerden, sondern auch mögliche Ursachen und Einflussfaktoren. Damit Sie sich nicht mühsam von einer Maßnahme zur nächsten hangeln müssen, sondern gezielt die nächsten sinnvollen Schritte gehen können.

Die drei Phasen der Präventionsberatung

01 – VERSTEHEN

Verstehen & Annehmen: Zunächst betrachten wir gemeinsam Ihre Beschwerden und Ihre persönliche Situation, Ihren Alltag, bisherige Maßnahmen und mögliche Einflussfaktoren. Zusammenhänge zu verstehen, kann helfen, die eigene Situation besser anzunehmen. Doch auch wenn sich nicht alles erklären lässt, ist es wichtig, zunächst die Gegebenheiten zu akzeptieren. Denn erst wenn wir die Ausgangssituation annehmen, können wir gezielt etwas verändern. Auf dieser Grundlage entwickeln wir Ihren persönlichen Gesundheitsfahrplan und legen fest, welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Je nach Komplexität Ihrer Situation benötigen wir dafür ein bis drei Termine.

02 – VERÄNDERN

Umsetzen & Anpassen: Jetzt sind Sie gefragt: Sie setzen die vereinbarten Maßnahmen in Ihrem Alltag um. Denn auch der beste Gesundheitsfahrplan bringt wenig, wenn er nicht umgesetzt wird.
In einem weiteren Termin schauen wir gemeinsam, welche Veränderungen sich zeigen und ob die Maßnahmen den gewünschten Erfolg bringen.
Je nach Ergebnis passen wir Ihren Gesundheitsfahrplan an, erweitern ihn oder stellen fest, dass die bisherigen Maßnahmen bereits ausreichen.
Bei Bedarf wiederholen wir diesen Schritt, insgesamt jedoch maximal dreimal.

03 – VERANKERN

Erfolge überprüfen & Veränderungen festigen: Zum Abschluss schauen wir gemeinsam, was sich verändert hat, welche Maßnahmen sich bewährt haben und wie Sie die erreichten Verbesserungen langfristig erhalten können. Dabei geht es auch darum, neue Verhaltensweisen und Routinen dauerhaft in Ihren Alltag zu integrieren. In der Regel reicht dafür ein Abschlusstermin. Wenn es Ihnen schwerfällt, neue Routinen beizubehalten, oder weiterer Unterstützungsbedarf besteht, können wir dafür bis zu drei Termine einplanen. So haben Sie am Ende nicht nur einen Gesundheitsfahrplan, sondern auch das nötige Wissen, um Ihren Weg selbstständig weiterzugehen.

Warum Präventionsberatung

Häufige Fragen zur Präventionsberatung:

„Zwei Personen der Bergrettung im alpinen Gelände“

Künstliche Intelligenz kann eine wertvolle Unterstützung sein. Leistungsfähige KI-Systeme können Informationen zusammentragen, Zusammenhänge erläutern und mögliche Maßnahmen aufzeigen. Vorausgesetzt natürlich, Sie möchten Ihre persönlichen Gesundheitsdaten mit einem KI-Anbieter teilen.
Allerdings können auch KI-generierte Antworten fehlerhaft sein. Zudem hängt die Qualität der Antworten wesentlich davon ab, welche Informationen Sie eingeben und welche Fragen Sie stellen. Und genau hier liegt die Schwierigkeit: Wer die Ursachen seiner Beschwerden noch nicht kennt, weiß häufig auch nicht, welche Zusammenhänge wichtig sein könnten.
In meiner Präventionsberatung höre ich zu, beobachte und frage gezielt nach. Dabei verbinde ich meine Erfahrung als Physiotherapeutin, Rückenschullehrerin und Ergonomieberaterin mit psychologischer Beratung und meinem Wissen aus dem Business Coaching. So können wir gemeinsam mögliche Zusammenhänge erkennen, die Ihnen bislang vielleicht nicht bewusst waren. Statt sich mühsam von einer möglichen Lösung zur nächsten zu hangeln, entwickeln wir einen Gesundheitsfahrplan, der zu Ihrer persönlichen Situation passt.

Das Ziel: unnötige Umwege vermeiden, sinnvolle Maßnahmen auswählen und Veränderungen auch tatsächlich umsetzen.

Übrigens: Für die Verunsicherung durch übermäßige Gesundheitsrecherchen im Internet gibt es sogar einen eigenen Begriff: Cyberchondrie – augenzwinkernd auch „Morbus Google“ genannt.

Als staatlich geprüfte Physiotherapeutin, psychologische Beraterin, Personal Coach und mit meinem Master in Business Coaching & Change Management verbinde ich körperliche, psychologische und verhaltensorientierte Perspektiven.
Durch meine langjährige praktische Tätigkeit als Physiotherapeutin, Ergonomieberaterin und Rückenschullehrerin (KddR) sowie zahlreiche Zusatzqualifikationen und Fortbildungen – unter anderem in Faszientraining, Krankengymnastik am Gerät, Functional Training, Yoga, Pilates und Entspannungstechniken – habe ich umfassende Einblicke in unterschiedliche Therapieansätze und Möglichkeiten der Gesundheitsförderung gewonnen.
Hinzu kommen meine Qualifikation als zertifizierte Lauftrainerin nach § 20 SGB V und meine Ausbildung zum Trailrunning-Guide.

Meine Ausbildungen im psychologischen Bereich und im Coaching sowie meine eigene Berufs- und Führungserfahrung helfen mir, mentale Belastungen, berufliche Herausforderungen und Verhaltensmuster besser einzuordnen.

Auch meine Erfahrungen als Leistungssportlerin und meine persönliche, langjährige Suche nach den Ursachen eigener gesundheitlicher Beschwerden – insbesondere im Bereich Ernährung – haben meinen Blick erweitert. Ich weiß deshalb auch aus eigener Erfahrung, wie belastend und zeitaufwendig es sein kann, die richtigen Antworten zu finden.

Diese Kombination hilft mir, Beschwerden aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, mögliche Zusammenhänge zu erkennen und gemeinsam mit Ihnen sinnvolle nächste Schritte zu entwickeln.

Ich bin weder ausschließlich auf die klassische Medizin noch auf alternative Ansätze festgelegt. Entscheidend ist für mich, welche Maßnahmen Ihren Bedürfnissen entsprechen und für Ihre persönliche Situation sinnvoll sind.

Wissenschaftlich gut untersuchte Verfahren bieten eine wichtige Grundlage für Entscheidungen. Allerdings wirkt nicht jede nachweislich wirksame Maßnahme bei jedem Menschen gleich gut. Umgekehrt bedeutet fehlende wissenschaftliche Evidenz nicht automatisch, dass eine Methode wirkungslos ist. Hier ist es wichtig, zwischen fehlender Forschung und tatsächlich nachgewiesener Unwirksamkeit zu unterscheiden.

Manchmal ist es auch sinnvoll, zunächst belastende Symptome zu lindern, damit überhaupt die Voraussetzungen entstehen, mögliche Ursachen anzugehen. Die entsprechende Behandlung gehört dann selbstverständlich in die Hände qualifizierter Fachleute, beispielsweise eines Arztes oder Heilpraktikers.

Wenn eine weiterführende Untersuchung oder Behandlung sinnvoll erscheint, können wir gemeinsam überlegen, welche Fachleute infrage kommen. Dabei muss ich nicht jede Therapieform selbst beherrschen. Gegebenenfalls kann ich auch auf mein berufliches Netzwerk zurückgreifen – selbstverständlich ohne Ihre Identität preiszugeben und nur mit Ihrem Einverständnis.

Mein Ziel ist nicht, Ihnen eine bestimmte Methode zu verkaufen, sondern Ihnen dabei zu helfen, eine möglichst hilfreiche Entscheidung zu treffen.

Das Honorar beträgt 180 € für 60 Minuten, inklusive Vor- und Nachbereitung, gegebenenfalls zuzüglich Anfahrtskosten.

Die Präventionsberatung erfolgt in drei aufeinander aufbauenden Phasen. In der Regel umfasst sie insgesamt drei bis neun Termine. Ziel ist es, gemeinsam einen individuellen Gesundheitsfahrplan zu entwickeln, geeignete Maßnahmen zu überprüfen und Veränderungen langfristig im Alltag zu verankern.

Auch einzelne Beratungstermine sind möglich. Für eine umfassende Begleitung empfehle ich jedoch, alle drei Phasen zu durchlaufen.

Bei mehreren Beratungen innerhalb eines Unternehmens sind individuelle Vereinbarungen möglich.

Übrigens, Präventionsberatung und Business Coaching sind zwei unterschiedliche Angebote. Wenn sich im Verlauf der Beratung zeigt, dass Sie darüber hinaus neue persönliche oder berufliche Ziele entwickeln oder größere Veränderungen angehen möchten, können wir die Zusammenarbeit im Rahmen eines Business Coachings fortsetzen.

Ja, grundsätzlich kann Ihr Arbeitgeber für die Kosten Ihrer Präventionsberatung aufkommen.

Gerade im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung kann es für Unternehmen sehr sinnvoll und gewinnbringend sein, Mitarbeitende frühzeitig dabei zu unterstützen, gesundheitliche Beschwerden zu reduzieren und ihre Gesundheit langfristig zu erhalten.

Wichtig ist: Die Kostenübernahme sollte vor Beginn der Beratung mit Ihrem Arbeitgeber geklärt werden.

Ihre persönlichen Gesundheitsinformationen behandle ich selbstverständlich streng vertraulich.

Als staatlich geprüfte Physiotherapeutin bin ich mit dem verantwortungsvollen Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten und der beruflichen Schweigepflicht gemäß § 203 StGB vertraut. Auch in meiner Tätigkeit als Business Coach hat der Schutz persönlicher Informationen für mich höchste Priorität.

Auch wenn Ihr Arbeitgeber die Kosten der Präventionsberatung übernimmt, erhält er dadurch keinen Einblick in Ihre persönlichen Beschwerden, Gesprächsinhalte oder gesundheitlichen Daten. Eine Weitergabe persönlicher Informationen erfolgt ausschließlich mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung und im zuvor vereinbarten Umfang.

Ihr Gesundheitsfahrplan entsteht gemeinsam mit Ihnen. Niemand wird zu einer Maßnahme gedrängt.

Wenn Sie eine Empfehlung nicht umsetzen können oder möchten, schauen wir zunächst nach den Gründen. Vielleicht gibt es eine Alternative oder eine Möglichkeit, die Maßnahme besser in Ihren Alltag zu integrieren. Dabei gilt: Nicht jede Maßnahme ist für jeden Menschen sinnvoll. Bewegung beispielsweise kann viel bewirken, ist aber nicht für jedes gesundheitliche Problem die passende Lösung.

Manchmal lässt sich ein anderer Weg finden. Wenn jedoch eine wichtige Veränderung grundsätzlich möglich wäre, Sie diese aber nicht angehen möchten und keine sinnvolle Alternative besteht, müssen wir auch ehrlich besprechen, ob eine Fortsetzung der Präventionsberatung noch zielführend ist.

Möchten Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen?

Dann lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie ich Sie dabei unterstützen kann. In einem kostenlosen 15-minütigen Gespräch klären wir Ihr Anliegen, Ihre Erwartungen und organisatorische Fragen.

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Ein Mann hilft einer Frau beim Aufstieg über eine schwierige Bergpassage. Daneben entspannen beide in Liegestühlen mit Blick auf die Berglandschaft.