Business Coach & Change Manager (M.A.),

Speaker, Autorin und Ultratrail Läuferin

für mehr MUT, MOTIVATION und MINDSET!

„Kämpfe nicht mit dem Weg. Nutze, was er dir gibt.“

lautet mein Motto.

Denn beim Ultratrail Laufen habe ich gelernt: Sich über unveränderbare Dinge aufzuregen kostet unnötig Energie. Um in der Männerdomäne des Ultratrails, Rennen wie den legendären UTMB®, den SwissIronTrail oder die 349 Kilometer und 30.879 Höhenmeter des Tor des Géants erfolgreich zu meistern, braucht es mehr als „Tschakka, ich schaffe das“.

Dabei bin ich noch nicht einmal die geborene Läuferin und auch meine große Leidenschaft für die Berge, habe ich erst spät entdeckt.

Meine ersten beiden Versuche mit dem Laufen anzufangen scheiterten frühzeitig. Dabei spielte nicht nur eine Rolle das ich 15 jahre lang geraucht habe. Beim zweiten Versuch landete ich nach meinem ersten Lauf beim Orthopäden. Der meinte: Ihr Körper ist gar nicht zum Laufen gemacht. Gehen Sie lieber Radfahren.“

Als ich 2009 zusätzlich zur Vertriebstätigkeit die Regionalleitung bei einem mittelständischen Autovermieter übernahm, bliebt mir nicht mehr viel übrig, als Laufen zu gehen, um mich regelmäßig fit zu halten. Ich kaufte mir ein Buch, ein paar gute Laufschuhe und lernte, dass ich einen typischen Anfängerfehler gemacht hatte: Ich bin zu schnell gelaufen.

Mein erstes großes emotionales Ziel, das war noch nicht mal ein Wettkampf. Ich habe zu der Zeit in Nußdorf bei Landau gewohnt. Von meinem Garten aus, konnte ich über die Weinberge hinweg die St. Anna-Kapelle sehen. Sie liegt dort leicht erhöht und sehr imposant am Waldrand. Einmal von mir zu Hause dorthin zu rennen und wieder zurück. Eine für mich damals unglaublich weite Strecke. Heute weiß ich, es sind 10 Kilometer und 250 Höhenmeter. Das war mein großes Laufziel 2009.

Der Pfälzer-Waldmarathon ist einer der bekanntesten jährlichen Marathons in der Region. Als Trail würde er mit seinen vielen Forstwegen nicht durchgehen, obwohl er meines Wissens nach zu 80% asphaltfrei ist.  Der dritte Platz in der Altersklasse und ein wunderschöner Pokal motivierten mich, im nächsten Jahr wieder teilzunehmen. Die einzige Frage war: schneller oder weiter?

Der Zugspitz Extremberglauf 2011 war mein Einstieg ins Trail Running. Steil, steiler am steilsten ging es auf den höchsten Berg Deutschlands. Gerade mal einen Halbmarathon war die Strecke lang, doch dazu kamen die knapp 2.000 Höhenmeter.

Das herausfordernde Rennen war nicht nur mein erster Berglauf. Es war auch mein Weg zum Ultra Trail Laufen. Ich benötigte nämlich für den Lauf neue Ausrüstung. Nachdem 2008 zwei Läufer bei diesem Rennen  an Unterkühlung starben, wollte ich nicht ohne eine gute Jacke starten. Ich ging in Mannheim in ein Sportgeschäft. Beim Bezahlen fragte mich der Verkäufer: „Machst Du diesen ganz langen?“ Wie die Geschichte weiter geht, erzähle ich u.a. in meinem Online-Kurs Mindset Trail.

Ich habe mich für höher und weiter entschieden. 2011 rockte ich beim Pfälzerwald-Marathon die 42,195 Kilometer und 660 Höhenmeter und nahm mit dem 2. Platz der  Altersklasse einen noch größeren Pokal (als 2010 vom Halbmarathon) mit nach Hause. Das „schneller“ holte ich dann 2012 auf der Halbmarathon-Strecke nach und vervollständigte die Pokal-Serie mit einem ersten Platz in meiner Altersklasse (in 1:50:09 über die gut 21 km und 300 hm).

Nachdem ich 2011 per Zufall erfuhr, dass es diesen „gaaaanz langen Berglauf an der Zugspitze“ gibt, wusste ich: Das ist mein nächstes großes Laufziel. 2012 entschied ich mich erst einmal für die „kurze“ Variante, den Zugspitz-Supertrail. Etwas überambitioniert bekam ich zu spüren was 1000 Höhenmeter Downhill am Stück mit Oberschenkeln machen, die bisher nur die Hügelchen in der Pfalz gewohnt waren. Ich unterschätzte bei meinem ersten langen Berglauf, die Höhenmeter gnadenlos. Ich kämpfte mich ins Ziel, verlor aber meine anfängliche Position als 6. Frau. Was mir, bei einem internationalen Rennen, auch hätte zu denken geben können 😉 und kam weit ab der Besten ins Ziel. Doch ich beendete das Rennen, in einer insgesamt noch passablen Zeit. Ich lernte was es bedeutet nicht vorschnell aufzugeben.

Das Rennen, die Lokation in Garmisch, all das war nicht mehr neu für mich und das war gut so. Auch dass ich mir im Vorjahr bereits die Hörner abgestoßen hatte. Nach dem Zugspitz-Supertrail konnte ich eine Woche lang nicht normal gehen und wachte nachts vor Muskelschmerzen auf. 2013 wusste ich was auf mich zu kommt. Ich war besser vorbereitet, hatte im Training rund um Landau deutlich mehr Höhenmeter absolviert und war nur auf ein einziges Ziel fokussiert: gesund Ankommen. Ich lernte die Vorteile von Trailrunning-Stöcken kennen und erreichte mein Ziel in 24.29.36 – gesund und überglücklich. 2014 dann übrigens in 21:57.41 h.

Der Sport, das Ultratrail Laufen, war dabei stets nur ein Teil meines bewegten Lebens. Nach über 10 Jahren Vertrieb und Regionalleitung, nach Mitgründung eines Bio-Food-Startups und während meiner Aufgabe als stellvertretende Geschäftsführerin interessierte ich mich brennend für die Physiologie und Leistungsmöglichkeiten meines Körpers. Neben der Arbeit absolvierte ich von 2011 bis 2014 ein Staatsexamen als Physiotherapeutin. Ich entschied mich bewusst gegen eine eigene Praxis und war ab 2016 vorwiegend als Ergonomie-Beraterin in Unternehmen tätig. Dabei entdeckte ich mein Talent als Rednerin.

Ein Jahr in dem es so viel geregnet hatte, dass die Läufer teilweise bis zu den Knien im Matsch eingesunken sind. Für das Teilstück von Maloja nach Savognin (gut 20 km) habe ich damals über 20 Stunden benötigt. In der Nacht versuchten wir über eine Wiese zu rennen, die einem Moor glich. Immer wieder mussten wir umdrehen und einen neuen Weg suchen. Und das alles nach einem heftigen Eissturm am Lunghinpass auf 2.640 Meter. Ein Fuß schmerzte sehr, zudem sah ich keine Chance das Ziel im Zeitlimit zu erreichen. Ich sah seltsame Dinge im Dunkeln und wusste nicht ob das „normal“ ist. Ich beendete meinen Lauf mit der 141-km-Sonderwertung in Savognin. Als ich einige Tage später die Ergebnisse sah, fiel mir auf, dass auch die Läuferinnen vor mir verhältnismäßig sehr viel Zeit für diesen Streckenabschnitt brauchten. Die nachfolgenden Kilometer wieder deutlich schneller liefen. Ich lernte die Frage der Zielerreichung nicht nach der Vergangenheit zu beurteilen.

Der Swiss Iron Trail ist eines der längsten und härtesten Ein-Etappen-Rennen Europas: 201 Kilometer und 11.400 Höhenmeter. Wie hart dieses Rennen ist hatte ich bereits 2014 zu spüren bekommen. Zu Fuß. Mit minimalster Verpflegung. Bei Temperaturen von + 30° bis – 8° Celsius. „Nie wieder dieser Kuhwiesn-Mist“ hatte ich mir damals geschworen. 2015 sollte der 4-Trails, damals noch in der verschärften alten Version, mein großer Lauf werden. Ein Rennen über 150 km und 10.000 hm in 4 Etappen. Ich war zu der Zeit Trainerin beim Engelhorn Sports Lauftreff in Mannheim. Vielleicht hatte ich es bei den kühlen Wintertemperaturen mit meinem Ehrgeiz beim Vorlaufen etwas übertrieben. Auf einmal konnte ich nicht mehr auftreten. Ich brach in der Hüfte schmerzbedingt ein. Verdacht auf Muskelfaserriss im Hüftbeuger. So genau wusste es niemand. Denn der Verlauf bliebt seltsam. Trotz aller Bemühungen und Schonung wollte es nicht besser werden. Im Zug von Mannheim nach München – meiner neuen und alten Heimat – liefen mit Tränen über die Wange als ich mir eingestand, dass ich den 4-Trails absagen muss. Aufgeben bevor ich überhaupt angefangen hatte, war bitter. Um nicht gänzlich aufzugeben, brauchte ich ein neues Ziel. Gerade frisch selbstständig, hatte ich nicht viel Kapital und wenig Zeit. Der Swiss Irontrail fiel direkt zwischen 2 Aufträge und ich wusste, engelhorn sports kann mir einen kostenfreien Startplatz besorgen. Mein Hüftbeuger hatte 2 Monate mehr Zeit zu genesen. Dass ich seit über einem Vierteljahr nicht mehr gerannt bin, das hatte ich in der ganzen Euphorie vergessen.

Das verrückteste an allem – 2015 habe ich es geschafft. Eine spannende Geschichte, die ich teilweise in meinen TEDx Vortrag SAFE Decisions erzähle. Nach 62:13:11 h und ohne Schlaf erreichte ich das Ziel in Davos.

Der legendäre Ultra Trail du Mont-Blanc (UTMB®), ist das inoffizielle Olympia der Trailrunner. Er stand schon seit 2013 auf meinem Plan. Im Nachhinein betrachtet war es gut, dass ich in den ersten beiden Jahren keinen Startplatz bekommen habe. Die Anforderungen, insbesondere durch das knappe Zeitlimit, bei diesem hochwertigen und internationalen Kräftemessen der Ultratrail Szene, sind enorm. La Barrière, wie die Franzosen die Zeitlimits nennen ist gnadenlos. Das habe ich bei km 80 zu spüren bekommen, als die Dame der Organisation bereits den Countdown der letzten Sekunden zählte und ich gerade noch schnell durch die Verpflegungsstation rennen konnte. An jeder Verpflegungsstation hörten mein Mann und ich (wir liefen dieses Rennen weitgehend zusammen) bereits den Countdown der letzten Minuten. An meinem 40 Geburtstag meinte mein Mann um 23.56 Uhr „You´ve got 4 minutes!“ und versetzte mich damit unmittelbar zurück ins Rennen. Worüber wir heute lachen können, war damals gar nicht lustig. Wir sahen die letzte Verpflegungsstation am Tête aux Vents und wie weit das noch ist. Wir rannten um unser Leben. Wir ließen auf diesen brütend heißen Abschnitt so viele Läufer hinter uns, die nach über 160 km und 10.000 hm hier ausschieden. Wir gewannen die Auseinandersetzung mit dem Zeitlimit am Ende mit 32:29 min.

Man kann darüber diskutieren, ob die letzte Cut-Off nötig ist. Denn alle die am Check-Point des Tête aux Vents ankommen, laufen runter in den Zielort. Nur dann eben nicht mehr als Finisher. Auch wenn es am Ende noch reichen würde. Das ist unvorstellbar bitter für diese Läufer. Doch das ist eben der UTMB®. Das macht ihn zu einem, oder vielleicht sogar zu dem, hochkrätig(st)en Ultratrail Rennen der Welt. „Der Weg ist hier nicht das Ziel!“

Nach meinem Erlebnis beim UTMB® 2016 wollte ich nur eines: schneller werden. Nie mehr dieses Zittern wegen des Zeitlimits. Gedanken entwickeln sich schnell weiter und eigentlich wollte ich mehr: Einmal bei einem internationalen Ultratrail ganz vorne mit laufen und im besten Fall auf dem Treppchen stehen. Wie ich es geschafft habe auf der HochkönigMan-Strecke 4 Stunden schneller zu sein als 2016 und als Dritte Frau over all die Krone zu bekommen, das erzähle ich u.a. in. meinem Online-Kurs MINDSET TRAIL. Dabei geht es nicht allein um das Laufen, sondern generell darum wie man optimal mit Stärken und Schwächen umgeht: am Berg wie im Business.

2018 beendete ich erfolgreich das Studium an der Euro-FH und war fortan zusätzlich als psychologische Beraterin tätig. Meine Bilder und Beispiele beim Ultratrail fanden derart hohen Anklang und begeisterten 2018 erstmal knapp 500 Menschen auf einmal. Mit diesem spannenden und außergewöhnlichen Sport war ich schnell eine gefragte Rednerin. Nach meinem erfolgreichen TEDx Auftritt in Staatsgalerie Stuttgart folgten regelmäßigen Firmenbuchungen, und weitere öffentliche Großauftritte, wie auf der B2B Messe in Hamburg, der Mission-M 2018 und dem Stuttgarter Netzwerktag.

Der Tor des Géants gilt nicht umsonst als einer der härtesten Ultratrail Rennen der Welt. Das wusste ich. Darauf war ich vorbereitet. Doch während ich mich mit meinem steifen und schmerzenden Bein, die hohen Stufen am Col della Vecchia hinunter quäle, kann ich die negativen Gedanken nicht mehr zurückhalten: „Warum ich? Warum ausgerechnet jetzt? Nach allem was ich auf den letzten 180 Kilometern gemeistert habe?“

Das Wetter stellte mich und die anderen Läufer drei Tage lang vor extreme Herausforderungen. Schneefall und Eisturm, mit teils vereisten Kletterpassagen am Gipfel, gefolgt von tiefstem Matsch und Morast. 349 Kilometer und über 30.000 Höhenmeter am Stück durch die Alpen, unter Zeitdruck, in max. 150 Stunden, sind auch ohne Wintereinbruch bereits eine gigantische Herausforderung.

Über 70 Stunden bin ich nun unterwegs. Zweieinhalb Stunden Schlaf habe ich mir seither gegönnt. Man läuft bei Ultratrail Rennen nicht nur bei fast jedem Wetter, sondern auch nachts. Wenige Stunden zuvor lief ich noch tanzend durch den strömenden Regen. Ich war geradezu euphorisch, weil ich so gut mit all den Widrigkeiten klargekommen bin. So schnell kann sich das Blatt wenden. Wie das Wetter. Die Sonne brennt. Das Thermometer meiner Sportuhr zeigt 31 Grad. Und dass, obwohl ich mich knapp unterhalb der Passhöhe, auf ca. 1.700 Meter Höhe befinde. Jeder Schritt mit dem schmerzenden Bein fühlt sich an, wie wenn mir jemand ein Messer ins Knie sticht. „Warum jetzt, warum ich, woher dieser Schmerz, warum kann ich mein Bein nicht beugen?“ Fragen, die mich nicht weiterbringen. Das weiß ich. Ich ärgere mich über die Situation. Ich ärgere mich über meinen Ärger. Der Ärger, die Ohnmacht, die falschen Fragen, all das bringt mich nicht weiter. Ich weiß das. Doch Wissen und Tun, sind nicht immer so leicht zusammen zu bringen. Es ist der Schmerz, der mich zurückholt aus meinen Gedanken. Mit voller Wucht dringt er bis tief ins Mark. Einen Moment nicht aufgepasst. Verdammt, Annabel, du muss dich besser konzentrieren. Mehr Gewicht auf die Stöcke. Es schmerzt dennoch, nicht nur beim Beugen auch beim Belasten. „Das ein Knie so weh tun kann…“ Am liebsten würde ich mich auf einen Stein setzen, heulen und darauf warten, dass mich jemand abholt. Doch so funktioniert das nicht. Weder beim Laufen noch im Leben und – sofern man das überhaupt trennen kann – auch nicht im Business.

Zum Glück wird mir das rechtzeitig wieder bewusst. Zum Glück habe ich schon so viel Erfahrung gesammelt. Zum Glück gelingt es mir den Schalter umzulegen. Ob Glück oder Pech, zeigt sich allerdings oftmals erst viel später. Vielleicht wäre es besser gewesen hier aufzugeben. Es liegen noch 3 Tage, 170 Kilometer und weit über zehntausend Höhenmeter vor mir. Aufgeben oder Weitermachen – eine der schwierigsten Entscheidungen bei Ultratrail-Rennen, im Leben und im Business. Ob es mir gelang trotz allem das Ziel zu erreichen und was ich alles dabei erlebte, erfahren Sie im Buch und im Vortrag „Trail and Error ® – Der Weg ist nicht das Ziel“. Einen Vorgeschmack zum Vortrag erhalten Sie im kostenfreie Webinar.

Und dann kam …Corona. Eine weltweite Pandemie mit der nur die Wenigsten gerechnet hatten und auf die ich, wie viele andere, nicht vorbereitet war. Vorträge und Trainings fanden von heute auf morgen auf unbestimmte Zeit nicht statt, zumindest nicht analog. Im März 2020 beteiligte ich mich am Hackathon „WirVsVirus“ der Bundesregierung, was mir die  Dimension der Veränderung durch das Virus bewusst machte. Rasch wurde das Home-Office zum Studio. Vorträge und Impulse bot ich zu Beginn der Pandemie kostenfrei an. Obwohl ich in Sachen Online-Übertragung täglich Neues lernte und die Qualität der Online-Impulse dadurch stieg, sank die Teilnehmendenzahl. Das spürte nicht nur ich, sondern auch viele andere. Auf das klassische Bild mit dem Fisch und dem Angler bezogen, schütteten alle, die etwas zu bieten hatten, ihr Futter in den Teich. Die Stimmung kippte. Die meisten hatten genug davon, ständig „on“ zu sein, v.a. die Zuhörenden. Als Mitwirkende habe ich erkannt, dass ich keine Online-Marketingexpertin werden will.  Und auch keine Teststation eröffnen möchte, auch wenn das zu 100% analog gewesen wäre. Daher nutzte ich die Zeit zur persönlichen Weiterentwicklung bis zum erfolgreichen Studienabschluss als Master of Arts in „Business Coaching und Change Management“, fand einen namhaften Verlag, der Interesse an meinen Erlebnissen beim Tor des Géants hatte und schrieb, nachdem aus MINDSET TRAIL ein Online-Kurs wurde, mein erstes Buch.

TRAIL AND ERROR erschien im April 2022 beim egoth Verlag. Es ist eine Mischung aus Berglauf-Abenteuer, Biographie und Roman. Neben einer besonderen Überraschung, beinhaltet es ein Geheimnis, dessen ich mir vor dem Start bei diesem gigantischen Rennen nicht bewusst war. 

Kein Business Buch! Denn ich wollte ein Buch schreiben, das den Lesenden berührt. Ein Buch dass auf wahren Begebenheiten beruht und sich zugleich so spannend und unterhaltsam liest wie ein Roman. Ein Buch zum Vortrag, kann ggf. auch ein Ghostwriter schreiben. Meine Lektorin, Dr. Rosemarie Konrad, traute mir nach dem Lesen meines Exposés zu das Buch selbst zu schreiben. Und ich erkannte: Diese, meine Geschichte, kann nur ich selbst schreiben.

Titel: TRAIL AND ERROR – Der Weg ist nicht das Ziel – ISBN: 978-3-903376-21-2 – 384 Seiten, 14 x 21 cm, Hardcover € 24,90 – Erhältlich in allen Buchläden – online und stationär!

Und Sportlich? Am Stuttgarter Netzwerktag im Februar 2020 wurde ich gefragt: „Frau Müller, was kommt nach einem Ziel wie dem TOR?“ Hätte ich hellseherische Fähigkeiten, ich hätte gesagt, eine Pandemie und ein Unfall beim Wasserskifahren:

2020 fanden Corona bedingt keine Ultratrails statt. Zum ersten Mal seit über 10 Jahren war Urlaub nicht mit einem Wettkampf verbunden. Beim missglückten Start mit dem Monoski – Spaßsport, den ich vor einem Rennen sicherheitshalber meide – spürte ich ein unangenehmes Ziehen im hinteren rechten Oberschenkel. Da ich nicht mehr wusste, ob ich rechts oder links vorne stand (mein letztes Mal auf dem Monoski war fast 20 Jahre her), wechselte ich noch im Wasser den Ski und startete mit dem linken Fuß in der Bindung, als hätte ich mein Leben lang nichts anderes gemacht. Als ich nach der Runde zurück auf den Steg stieg, hatte ich einen fiesen und sehr schmerzhaften Krampf, wie ihn vermutlich jeder Fußballer schon einmal erlebt hat. Was ich erst sehr viel später erfuhr: Als ich nach 4 Wochen noch nicht Rennen oder bergauf laufen konnte, war ich beim Orthopäden. Dieser diagnostizierte einen Muskelfaserriss. Das schockte mich nicht. Es bedeutete lediglich, dass die natürliche Heilung nochmal 3 Wochen länger dauern würde. Nach 7 Wochen (eigentlich zu spät für eine OP) die unerwartete Diagnose: Abriss des hinteren Oberschenkelmuskels mit bereits 7 cm Retraktion (Abstand zum Ansatz.). 

Die rasche OP verlief erfolgreich, doch nach sechseinhalb Wochen Beuge- und Ruhigstellung war an Laufen nicht zu denken. Trotz täglichem Üben dauerte es 4 Monate bis zur Lauf- und nochmal 4 bis zur Berglauf-Freigabe. Langsam, sehr langsam, ging es voran – drei Schritte vor und zwei zurück. 

Im Juni 2022, knapp 2 Jahre nach dem Wasserski-Unfall, der erste Ultratrail über 120 km und 5.770 hm. Die erneute Anmeldung zum Tor des Géants 2023 zu diesem Zeitpunkt gewagt – sehr gewagt mit einem Zeitziel von unter 130 h – das Zeitlimit das ich schaffen muss, um mich für den Tor des Glaciers zu qualifizieren. Das Rennen mit dem ich bei der Frage am Stuttgarter Netzwerktag 2020 bereits geliebäugelt habe. Ein Ausnahme-Ultratrail: Mit 450 km nicht nur länger, höher und sehr abgelegen (über die vergessene Alta-Via 3 und 4), sondern großteils in Eigennavigation zu bewältigen. Sind es beim Tor des Géants inzwischen fast 2000 Angemeldete, starten hier maximal 200. 

Bei 147 Stunden mit ingesamt 4 Stunden Schlaf in 2019, stellte sich für mich die große Frage, wo ich 17 Stunden Zeit einsparen kann. Trainieren, um schneller zu laufen, eh klar. Zugleich wusste ich, dass bei einem Rennen über mehr als 300 Kilometer, so viel passieren kann und Training nur ein Faktor von ganz vielen ist. 

Die Erlebnisse habe ich in der Dezemberausgabe des DUV-Magazins 2023 geteilt. Mit einem Zieleinlauf in einer – für mich unter den Umständen bis heute unglaublichen – Zeit von 127:35:32 (Non-stop) besitze ich nun das entschiedene Puzzleteil, mein ULTRA PUZZLE mit einem Zieleinlauf beim Tor des Glaciers zu vervollständigen.

2024 bekam ich keinen der auf 200 Stück limitierten Stadtplätze. Damit das Training nicht umsonst war, melde ich mich kurzfristig für den Adamello Ultratrail, der eine Woche nach dem TOR stattfand. Dabei bekam ich die Anker-Bias, die ich als Speaker und Coach nur allzu gut kenne, zu spüren. Mein Anker waren die 450 Kilometer für dich trainiert hatte. Und so dachte mein Kopf, dass 170 Kilometer ein Pappenstiel seien. Ein Denkfehler, denn 170 Kilometer und 11500 Höhenmeter sind eine überaus anstrengende und fordernde Distanz, die ich aufgrund meines 450-Km-Ankers unterschätzt hatte. Wenn auch weniger technisch als beim Tor des Glaciers, waren die vielen steilen Anstiege eine körperliche und mentale Herausforderung. Ab km 100 war die Strecke landschaftlich bescheiden, dafür folgten viele steile steinige Rampen. Zwischenzeitlich war das Rennen nur noch eine Qual. Als es mir im letzten Downhill gelang, noch eine Läuferin zu überholen, gab ich alles. Ich wusste nicht, dass es noch für das Podium reichen würde. Ich wusste nur, ich muss danach nicht mehr bergauf. Die Belohnung für das Durchhalten und Dranbleiben: Ein 10. Platz in der Gesamtwertung der Damen, der mit einem Geschenk der Sponsoren geehrt wurde.

2025 dann mein erster Versuch beim Tour de Glaciers. Aufgrund mehrerer Kieferoperationen musste ich das Training vielfach für ein paar Wochen unterbrechen. Der erste Eingriff im November 2024, verlief nicht gut. Das Setzen des Implantats mit Sinuslift heilte zunächst schlecht ab, weshalb ich über 3 Wochen lang ein Antibiotikum nehmen musste. 2025 folgten weitere Kieferoperationen. Zweieinhalb Wochen vor dem Rennen war noch ein „kleinerer operativer Eingriff“ geplant. Meine Frage, ob ich nicht mit dem Zahn laufen könne und man ihn danach ziehen, wurde wie folgt beantwortet: „Der Zahn kann sich jederzeit entzünden. Wenn das passiert, müssen Sie umgehend ein starkes Antibiotikum nehmen. Die Schmerzen werden sonst unerträglich sein.“ Für das Rennen und die Zeit im Hochgebirge keine Option.

Da diesmal kein Knochenaufbau nötig war, musste ich um den Zahn zu ziehen und das Provisorium anzubringe kein Antibiotikum nehmen. Dass nach 2 Wochen noch Fäden gezogen werden mussten, hatte man vergessen mir zu sagen. Zum Glück fand ich zwischen Akklimatisation und meinem Vortrag bei der Seven Summits Tour Schröcken noch eine hilfsbereite Zahnärztin, die mir in der Woche vor dem Start die Fäden zog. Statt Akklimatisation am Grand Sankt Bernhard auf 2.469 m.ü.M. drei Tage vor Start noch ein Problem mit den Bremsen vom Camper und ein ungeplanter Aufenthalt in Martigny auf 471 m.ü.M..

Rundum nicht die besten Bedingungen. Dennoch fühlte ich mich fit und kraftvoll. Mein Problem: Ich kannte die Strecke, die größtenteils in Eigennavigation zu bewältigen ist, nicht. Ich hatte Probleme mit der geliehenen Garmin Endurance meines Mannes und habe mich mehrmals verlaufen. Dass die Strecke am Col Planaval nicht dem Track folgt, wusste ich damals nicht. Felsblöcke die so groß waren wie ich, ließen sind nur teilweise mit springen überwinden. Oftmals musste ich hinab und wieder herauf klettern. In der Passage des Grand Neyron wollte ich nachts auf Nummer sicher gehen.  Der Helm war jedoch nicht mit der Stirnlampe kompatibel. Die Ersatzlampe bot nicht genug Licht, um durch die schwierige Passage zu navigieren. Ich lief statt einer gelben Markierung dem gelben Pflanzenwuchs auf einem der Steine nach und verlor wertvolle Zeit. Den Col de la Fricolla hatte ich als extrem schwierige Schlüsselstelle nicht auf den Schirm. So scheiterte ich bei km 220 an der zweiten von drei Life Bases um eine gute Stunde an der Cut-Off Zeit. Ein wenig enttäuscht und zugleich dankbar für das ich gelernt habe und stolz auf meine Leistung – wohlwissend, dass ich es besser kann.

Zur Streckenbesichtigung im Juli/August fühlte ich mich topfit. „She´s a beast“, meinte Thiery der Physiotherapeut, der mir bei meinem ersten TOR so sehr geholfen hatte. Ich sei viel besser in Form und auch mental stark. Als „Beast“ fühlt ich mich nicht, doch ich war zufrieden. Zwar brauchte ich relativ lange um nach meinem halben, sehr fordernden Tor des Glaciers 2025 das Training wieder voll aufnehmen zu können. Doch abgesehen von einer kleineren Pause wegen einer Fußverletzung rechts, konnte ich das Training über das Jahr hinweg recht gut umsetzen.

Auch in Sachen Akklimatisation hatte ich optimiert und verbrachte vor dem Start zwölf Tage auf ca. 2200 Meter Höhe. Vierzehn Tage waren geplant. Da ich fortlaufend mit Abgeschlagenheit und Müdigkeit zu kämpfen hatte, entschied ich mich 2 Tage früher nach Courmayeur zu fahren. Die Müdigkeit und die Muskelschmerzen hielten bis zum Tag des Rennstarts an. Aus der Vergangenheit wusste ich, dass manche Beschwerden kurz vor einem wichtigen Wettkampf  nur Kopfsache sind. Auch Thiery, der dismal nichts daran ändern konnte, meinte: “I guess much things will be better when she is on the starting line”.

Dem war jedoch nicht so. Doch in so einem Moment gilt es mitzuhalten. Jeder Ultra hat ein Tief und manchmal erwischt einen dieses Tief gleich zu Beginn des Rennens. 190 Stunden bieten ausreichend Zeit, dass sich der Körper noch „eingroovt“, so meine Zuversicht. Mit gefühlt stets etwas mehr, als der Körper zu gehen bereit war, gelingt es mir mithalten zu können. Dank einiger Recherchen, wie man über 1000 Wegpunkte der bereits in vier Abschnitte geteilten Tracks ohne zu große Verluste auf die Uhr bekommt, hatte ich den Track schließendlich auf meiner Suunto Vertical Solar. Trotz erschwerter Bedingungen 2026 aufgrund von Trockenheit und losem Untergrund absolvierte ich die Strecke am Col Planaval deutlicher schneller als 2025.

Doch bereits in den ersten Downhills spürte ich viel Spannung in der seitlichen Wadenmuskulatur und dem Schienbeinmuskel. Zunehmend hatte ich das Gefühl, dass der Fuß nicht harmonisch im System des Körpers arbeitet. Nach einem langen und recht harten Downhill, der kurzfristig die Passage Grand Neyrin ersetzte und 4 km mehr Strecke bedeutete, lag der Schmerz bereits bei 3 bis 4 von 10. Es war der Beginn der zweiten Nacht und ich schlief 30 Minuten, um dem Körper die Chance zu geben zu entspannen.

Bergauf hatte ich nun mehr Kraft und konnte den 3.299 Meter hohen Col Lawson recht gut bewältigen, hatte jedoch nur noch wenige Mitstreiter hinter mir. Auch da viele bereits aufgegeben haben.  Im dem langen Downhill von 3.299 M.ü.M. nach Cogne auf 1534 M.ü.M. stieg der Schmerz auf 5 bis 7 von 10. Kurz vor dem Erreichen des Ortes, blockierte das Knie komplett. Ich war, unabhängig davon, was ich bereits gewesen wäre an Schmerz zuzulassen, nicht in der Lage es im Abstieg noch weiter zu beugen. So humpelte ich die 3 Kilometer zur Life Base, wo ein guter Osteopath in 20 Minuten die Beugefähigkeit wieder herstellte. Ich konnte schmerzfrei gehen und er meinte ich solle es versuchen.

Im Anstieg spürte ich wie sich die Beinmuskulatur mehr und mehr verkrampfte. Ein kurzes Stück bergab zeigt mir, dass es nicht besser war wie zuvor. Und ich kühlte das Knie im Fluss und wickelte ein nasses Tuch herum. Unterwegs versuchte ich mehrmals die Muskulatur wieder zu entspannen. Daraufhin konnte ich jeweils einige 100 Meter schmerzfrei laufen. Am Rifugio Grison verzichtete ich auf die Pause, da ich unterwegs schon viel Zeit verloren hatte. Hinab zum Rifugio Misurin ließ ich einige TOR-Vorläufer vorbei. Es sind die Schnelleren, die zu dem Zeitpunkt da sind. Und ich konnte mich mit meinem schmerzhaften rechten Bein nur mit einem Humpelsprung-Schritt hinab arbeiten. Ich bat meinen Mann, Björn, meinen Trailer Assistant mir das Essen zum Rifugio Misurin zu bringen, damit ich unterwegs essen kann, wenn Rennen schon nicht möglich ist.

Im Refugio versuchte ich die muskuläre Spannung mittels Black Roll Ball zu lösen. Der nachfolgende Downhill zeigte, dass es nicht besser geworden ist. Im letzten Absatz landete ich deutlich tiefer als gedacht. „Wer weiß, vielleicht hatte das einen positiven Effekt“ dachte ich. Schlechter konnte es kaum werden. In Chardonney nahm ich mir die Zeit bei einem Arzt vorbeizuschauen. Er teste ein paar Dinge und meinte er sei sich sicher, dass es muskulär ist. Er könne mir Paracetamol geben. Dies hatte ich selbst dabei. Die Zäpfchen wirken recht schnell und so wusste ich nicht, ob es die Tablette oder die ungewollte Beckenmobilisation war, aber ich konnte relativ schmerzfrei  wieder bergablaufen. Ich bewältigte den Anstieg zum Col de la Friccola inklusive Essenspause in nicht mal 3 Stunden. Für den langen und sehr steilen Abstieg benötige ich dann allerdings über 4 Stunden. Die Wirkung der Schmerztablette hatte nachgelassen. Im absturzgefährlichen Bereich zerrte ich mir dann noch leicht den linken Oberschenkel, der schon die ganze Zeit Mehrarbeit leisten musste. Kurzzeitig hatte ich überlegt, ob es fahrlässig gewesen sei, noch hier hinaufzulaufen. Doch ich wusste auch, dass ich selbst mit zwei nicht ganz gesunden Beinen und insgesamt zweieinhalb Stunden Schlaf in vier Nächten mit Konzentration und Geduld gesund runterkommen würde. Bei einem Rennen wie dem Tor de Glacier gilt es – wie im Business – nicht vorzeitig aufzugeben. Zugleich ist es wichtig zu wissen, wann weitermachen nur noch ein Fehler der verlorenen Kosten ist. Ich lief noch bis zum nächsten Refugio, was mich um eine Position im Ranking nach vorne brachte. Da die Asiatin die sich mir im Abstieg vom Col Fricolla etwas verloren anschloss, nicht mehr hinauf laufen wollte. Dass Weitermachen keine Option ist, war ebenfalls klar. Man kann den Tor des Glaciers nicht mit einem Bein laufen. Was beim TOR 2019 aufgrund der moderateren Zeitlimits möglich war, stand nicht zur Debatte. Ich hätte es auch nicht gewollt. Ich habe alles versucht und alles gegeben. Mein Körper hat mir meine Grenzen gezeigt. Unabhängig davon, warum es von Beginn an nicht so laufen wollte, gilt es immer zuerst die Situation anzunehmen, bevor man etwas daran verändern kann.

Immer höher, schneller, weiter?

Ja und nein. Denn mein Ziel ist es nicht, die weltbeste Ultratrail Läuferin zu werden.

Ich bin leidenschaftlich gerne Rednerin, Trainer und Business Coach (M. A.)

Meine Stärke ist es, die Erlebnisse vom Berg mit meinen Erfahrungen aus dem Management und dem Wissen als psychologische Beraterin zu kombinieren und darüber packende Vorträge zu halten. Lassen Sie sich überraschen wie viele spannende Parallelen es vom Ultratrail zum Unternehmen gibt.

Ein Erfolg nach dem anderen. Ob ich nie gescheitert bin?

Doch natürlich. Sehr oft. Am Berg, im Business und in Beziehungen. Mein erster Versuch über die 360 Kilometer scheiterte. Besser gesagt ich entschied mich, aus Sicherheitsgründen, aufzugeben. Nach über 200 Kilometern und 15.000 Höhenmetern, nach 4 Tagen und 3 Nächten ohne Schlaf. Es lief viel schief bei diesem Rennen. Eine Reihe an Fehlern des Veranstalters. Doch mir war klar: Ich hätte es trotzdem schaffen können. Ob beim Sport oder im Business: Die Verantwortung für das Gelingen einer Mission liegt am Ende immer bei uns selbst. Die negativen Erfahrungen von 2018, halfen mir 2019 Unglaubliches zu leisten und mein erfolgreiches Finish über die 349 Kilometer beim Tor des Géants, einem der längsten und härtesten Ultratrails weltweit, zu verwirklichen.

Purpose – Warum Ultra.Erfolg

Mein Leben verlief nicht immer so geradlinig. Ich bin viele Umwege gegangen, bevor ich erkannt habe, dass Erfolg bestimmten Fähigkeiten folgt und man diese trainieren kann. Dabei sind die Gesetzmäßigkeiten am Berg oftmals identisch mit denen im Business. Nur dass sie in der Natur und unter derart extremen Bedingungen viel klarer erscheinen, als in unserem digitalisierten Alltag. So lernte ich und lerne noch heute, vom Laufen fürs Leben, vom Ultratrail für geschäftliche Unternehmungen.

Wenn ich all das Wissen, dass ich bei Ultratrail Rennen erworben habe bereits vor 20 Jahren gehabt hätte?

Ich kann und will die Zeit nicht zurückdrehen. Doch ich möchte, dass möglichst viele Menschen und Unternehmen von diesen wertvollen Erfahrungen profitieren und ihre Ziele erreichen. Es gibt keine Abkürzungen zum Erfolg. Aber es hilft, nicht jeden Fehler selbst zu machen und hin und wieder die Perspektive zu wechseln.